Uns liegt viel daran, das Bewusstsein für Umwelt und Natur vor allem bei den Kindern zu stärken. Dabei gilt es ein Bewusstsein dafür zu wecken, dass der Lebensraum mit seiner Artenvielfalt geschützt werden muss. Allerdings muss man zunächst kennen, was es zu schützen gilt.
Eine Vielfalt an Tieren findet sich nicht nur in Nationalparks, sondern manchmal direkt vor unserer Haustür.
Um unsere Kinder den heimatlichen Lebensraum näher zu bringen, bekamen die Schülerinnen und Schüler Besuch von Manfred Kress – Vertreter des Angelsportvereins Helmlingen-Muckenschopf.
Wie immer zu Jahresbeginn verteilte er auch in diesem Januar den Schulkalender Wilde Welten für das Jahr 2026 in allen vier Klassen.
Dabei handelt es sich um unterrichtsbegleitendes Material, das in Kooperation von Landesfischereiverband und Landesjagdverband Baden-Württemberg herausgegeben wurde.
Unsere Schule bekommt damit anschauliches Material an die Hand, das uns dabei unterstützt, die Tiere unserer Umgebung besser kennen zu lernen.
Für jeden Monat wird ein spezielles Tier aus Wildnis oder Unterwasserwelt vorgestellt.
Schlammpeitzger in den Rheinauen, Strömer, Bachforellen, Brachse, aber auch der Eichelhäher, die Krickente, der Marderhund, der Kormoran und die Wildkatze finden im aktuellen Kalender Beachtung.
Im Januar wird beispielsweise der Fisch des Jahres 2026 ausführlich mit einem Bild und einem Informationstext beschrieben. Dabei handelt es sich um den Europäischen Wels, der aus dem Angelsport bei einigen Helmlinger und Memprechtshofener Kindern bekannt ist. Aber auch hier konnte dazugelernt werden. Neu war die Information, dass dieser Fisch bis zu 70 Jahre alt, 3m lang und 150 kg schwer werden kann. Es handelt sich beim Wels außerdem um die größte im Süßwasser lebende Fischart Europas.
Davon abgesehen gibt es auch im Wildtierbereich Fakten, mit denen der Kalender punktet. Den wenigsten Kindern ist bewusst, dass ein Raubtier unter uns weilt, das in den letzten Jahren aus Teilen Asiens und aus Südosteuropa eingewandert ist. Den Goldschakal erkennt man daran, dass er optisch eine Mischung aus Fuchs und Wolf ist.
Manfred Kress stellte jedes einzelne Tier mit Informationen aus seinem reichen persönlichen Erfahrungsschatz vor.
Herzlichen Dank für den intensiven Einblick in die Tierwelt unserer Heimat!

