Wie jeden dritten Freitag im November war es auch heute wieder soweit: Der „Tag des Lesens“, ein Jahr für Jahr stattfindender bundesweiter Vorlesetag, stand auf dem Programm.
Wie zahlreiche andere Menschen in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken und anderen Orten waren wir als lesefördernde Grundschule natürlich auch mit dabei. Es ist uns Lehrerinnen ein wichtiges Anliegen, unsere Schülerinnen und Schüler für das Lesen zu begeistern und ihre Freude an Büchern zu unterstützen. Doch warum nimmt die Leseförderung einen derart hohen Stellenwert ein?
Lesefähigkeit ist eine grundlegende Kompetenz, die für den Alltag unerlässlich ist. Lesend erschließen wir uns die Welt.
Lesen stärkt außerdem die emotionale Intelligenz, fördert die Vorstellungskraft und vermittelt Wissen.
Wie also bringen wir die Kinder dazu, begeisterte Leser zu werden?
Dies gelingt natürlich am besten, wenn man spannende Bücher vorliest, die in den Kindern die Lust auf weitere Leseerlebnisse wecken. Daher ist es sehr wichtig, regelmäßig vorzulesen.
Frau Thelen stellte den Erstklässlerinnen und Erstklässlern das Bilderbuch Krok vor, während Frau Konzelmann in Klasse zwei aus Astrid Lindgrens Madita vorlas.
Die Dritt- und Viertklässler hatten besonderen Besuch. Dort stellten alphaben – App Gründer Markus Singler und Simon Gisler (Firma Brunner) die Möglichkeiten ihrer digitalen Leseförderung anhand der Lektüre „Dirk und ich“ vor.
Als weiteres Highlight durften wir zahlreiche vom Förderverein an die Klassenbüchereien gespendete Bücher übergeben. Außerdem erhielten unsere kleinsten Leserinnen und Leser in der ersten Klasse Lesetüten von der Buchhandlung Eulennest in Baden Baden.
Für alle Kinder gab es zum krönenden Abschluss eine Brezel.
Es dürfte uns gelungen sein, den Tag zu etwas Besonderem zu machen.
Heute wurde sowohl die Freude am Lesen gefördert, als auch Neugierde auf die spannende Welt der Bücher geschaffen.
Das Lesen, Kinder, macht Vergnügen,
vorausgesetzt, dass man es kann.
In Straßenbahnen und in Zügen
und auch zu Haus liest jedermann.
Wer lesen kann und Bücher hat,
ist nie allein in Land und Stadt.
Ein Buch, das uns gefällt,
hilft weiter durch die Welt.
James Krüss

