Naturtage der Klasse 3 – Unterwegs im Nationalpark Schwarzwald

Voller Vorfreude trafen sich die Drittklässler bei bestem, heißem Sommerwetter auf dem Seebacher Wasserspielplatz, wo sie sich auf der Rutsche, Seilbahn, oder dem Kletterturm austoben und im eisigen Wasser abkühlen konnten. So starteten drei außergewöhnliche Tage, die die Klasse 3 auf den Naturtagen verbringen wollten. Dann gings weiter an den Ruhestein ins Nationalparkzentrum – der ideale Startpunkt für eine erste Erkundung des Nationalparks Schwarzwald. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler in einer interaktiven Ausstellung, die viele Sinne ansprach Einiges über die besondere Natur und Artenvielfalt im Nationalpark. Sie konnten die sonst so scheuen Tieren als Tierpräparate beobachten und sogar streicheln. Beim „Flug“ über das Gebiet des Nationalparks Schwarzwald lernten sie den Wildsee, den sie am nächsten Tag besuchen würden, bereits kennen. Etwas Mut wurde benötigt, um über die „Brücke der Wildnis“ des Nationalparkzentrums zu laufen und auf den Aussichtsturm zu steigen.

Nach einer kleinen Vesperpause machten wir uns dann gestärkt und gut informiert auf den schweißtreibenden Weg zur Acherner Skihütte, die sich inmitten des Nationalparks Schwarzwald befindet.

Nun wurde die Hütte ausführlich erkundet, eingerichtet und draußen gespielt. Bei verschiedenen Waldspielen wie Baumrätseln, dem Ameisen-Anschleichspiel, Fledermaus und Falter oder einem Pirschpfad erfuhren die Drittklässler sehr viel über den Wald – ganz ohne Schulbuch oder Arbeitsblatt. Ein Waldquiz beendete den schönen Tag.

Am nächsten Tag war es nicht mehr so heiß. So konnten wir bei bestem Wanderwetter zum „Wilden See“ geführt werden. Der „Wilde See“ im Nationalpark Schwarzwald ist ein ganz besonderer Ort. Unterwegs durften die Schüler mit kleinen Spiegeln den wilder werdenden Wald genauer betrachten und viel Neues erfahren.

Bei einer Waldrallye mit vielen Stationen rund um die Hütte hatten die Gruppen viel Spaß. Sie mussten Pflanzen und Tierspuren bestimmen, über Baumstämme balancieren, ein Waldmandala legen, Waldgegenstände transportieren und vieles mehr.

Am sehr späten Abend durften die Kinder eine besondere Erfahrung machen: Im Mondlicht machten wir uns auf den Weg. Entlang eines Seils und vorbei an Riechstationen konnten wir unsere Sinne schärfen.  

Am letzten Tag wurde gepackt, geputzt und bei einer Abschlussrunde über das Erlebte gesprochen, bevor alle zu Fuß zum vereinbarten Parkplatz wanderten.

Vielen herzlichen Dank an alle Eltern, die uns so tatkräftig unterstützt haben (als Begleitperson, Köchin, FahrerIn, Einkäuferin, KuchenbäckerIn, Aufräum- und Putzhilfe, …). Nur so waren diese besonderen Tage, die den Kindern sicherlich noch eine Weile in Erinnerung bleiben, möglich.